08.02.2026 – Heide und Sandstein

Rückblick auf die Wanderung am 08.02.2026

Vom neuen Treffpunkt an der Burgfriedenhalle ging es zunächst in Fahrgemein­schaften zum Wanderparkplatz im Weinsberger Stadtseetal. Unsere Wanderung führte am Beginn gemütlich talaufwärts, ehe wir in den doch ziemlich steilen Anstieg zum Hintersberg einbogen. Aufgrund der guten Kondition der 23 Wanderer konnte dieser Abschnitt aber ohne größere Anstrengungen bewältigt werden. Trotz des Niederschlags der vorausgegangenen Tage wurden für den weiteren Streckenverlauf schmale Naturwege ausgewählt, in denen sich jedoch, zahlreicher als erwartet, Wasser­pfützen gebildet hatten. Teilweise erforderten rutschige Stellen einige Vorsicht und waren Anlass für Kommentare zu den immer mehr mit Erde verklebten Wander­schuhen. Schließlich konnte die Waldheide erreicht werden, über deren samtweichen Grasboden wir zur Gedenkstätte für den tödlichen Unglücksfall im Jahr 1985 bei einer Übung mit den damals dort stationierten Pershing-Raketen gelangten.

Nach einigen Erläuterungen des Wanderführers zur früheren Nutzung der Waldheide als Weidefläche, als Naherholungsgebiet für die Einwohner Heilbronns und schließlich als Militärgelände führte unser Weg weiter zum Jägerhaus und direkt in den dortigen Schilfsandsteinbruch. Die senkrecht aufragenden Sandsteinwände gaben ein beeindruckendes Zeugnis für die über Jahrhunderte andauernde Nutzung des Sandsteinbruchs, bis in die 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Nach einigen Erläuterungen über die Geologie des Keuperberglandes, die Bedeutung des ursprünglich größten Sandsteinbruchs in Württemberg und seine Überführung in ein Naturschutzgebiet ging es zunächst am Waldrand entlang in Richtung Galgenberg, ehe wir über Forstwege zum Albvereinshaus der Ortsgruppe Weinsberg gelangten. Einen interessanten Ausblick auf Weinsberg ermöglichte der Weg über die Gänsertshälden, von wo aus wieder der Ausgangspunkt im Stadtseetal erreicht wurde.

Nach 11 Kilometern und der Überwindung von ca. 180 Höhenmetern freuten sich zufriedene, leicht ermüdete Wanderer auf die Schlusseinkehr in der Sonne-Post in Neuhütten.