Rückblick Wanderung auf dem Mühlenwanderweg bei Rudersberg

Start der Wanderung am 31.05.2026 war der Wanderparkplatz bei Steinenberg, einem Teilort von Rudersberg. Die Strecke führte uns zunächst im Wieslauftal durch Michelau, vorbei an der dortigen Ölmühle und entlang der Wieslauf nach Schlechtbach. In Schlechtbach weiterhin der Wieslauf folgend bis wir diese am Ende von Schlechtbach verließen und einem aufgrund der drückenden schwülen Witterung etwas kräftezährenden Anstieg hinauf zum Wald erklommen. Am schattigen Waldrand wurde dann die erste Vesperpause mit herrlichem Blick über Schlechtbach hinweg ins Wieslauftal eingelegt. Gestärkt ging es weiter im Wald bergan, an der Schulzenhauhütte vorbei bis oben Edelmannshof erreicht war. Gleich hinter Edelmannshof wurde die zweite Vesperpause eingelgt.


Zweite Vesperpause

Hier war dann auch das erste Donnergrollen in der Ferne zu hören. In der Hoffnung dass das Gewitter einen anderen Weg nimmt als wir ging es weiter. Leider erfüllte sich die Hoffnung nicht und wir wurden vom Regen erreicht. Aber alle Wanderinnen und Wanderer war kleidertechnisch entsprechend ausgerüstet,  so das der kurze Regenguss dem Wandervergnügen keinen Abbruch tat. Auf Waldwegen weiter bis wir wieder auf die Wieslauf stießen, dieser entlang folgend wurde das Viadukt bei der Laufenmühle erreicht. Hier verließen wir die Wieslauf und folgtem dem Waldweg bis zur Kesselgrotte, einem beeindruckendem Naturdenkmal.


Die Kesselgrotte


In der Kesselgrotte

Von dort ging es weiter über Langenberg zum Wasserfall Forellensprung des Burgsteigklingenbach. Weiter ging es auf herrlichem Waldpfad. Hier wurden wir wieder von einem kurzen aber heftigen Regenschauer erreicht, was uns aber nicht weiter störte. Nach ca. 19 km und 580 Höhenmetern erreichten wir wieder den Ausgangspunkt der Wanderung in Steinenberg. Die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren Waldpfaden, Wiesenwegen und Anstiegen machte diese Wanderung zu etwas besonderem. Die Schlußeinkehr fand dann in guter Stimmung im Alten Kessel in Gschwend statt.

Wanderführer: Jürgen Pachwald

Rückblick E-Bike-Tour am 30. Mai 2026

Nach der Hitzewelle der vergangenen Tage trafen sich am 30. Mai bei sonnigem Wetter, aber jetzt angenehmen Temperaturen, 17 unternehmenslustige Radler/innen an der Burgfriedenhalle Neuhütten zu einer abwechslungsreichen ersten Radausfahrt 2026. Eine leichtere Tour ohne größere Anstrengungen war angekündigt worden und so traten alle gleich munter in die Pedale. Das erste Zwischenziel Ammertsweiler war rasch erreicht, so dass der Weg nach Mainhardt in Angriff genommen werden konnte. Die Baustelle am Ortsende, welche den Radweg blockierte, versuchte den Tourenverlauf etwas spannender zu gestalten, wurde jedoch souverän umfahren. Der Ortsteil Mainhardt-Hütten wurde angesteuert und anschließend die B 14 bei Bubenorbis überquert, was trotz der großen Gruppe mit der erforderlichen Routine ohne Schwierigkeiten gelang. Das jetzt an der Strecke liegende Gewässer war zwar jedem bekannt, sein offizieller Name Egelsee jedoch manchem Teilnehmer ein Rätsel. So konnte nicht nur die Landschaft genossen sondern nebenbei auch das regionale Wissen erweitert werden. Nach einem kurzen Stop am See ging es weiter nach Ziegelbronn sowie vorbei an Geißelhardt und Streithag. Um den Autoverkehr auf der L 1050 zu vermeiden, führte die Tour über parallel dazu verlaufende Wirtschaftswege, die Landstraße wurde beim Karolinenhof überquert und die Rückfahrt in Richtung Neuhütten angetreten. Diese führte zunächst zum Römergraben, wo der hölzerne Wachtturm an die dort vor knapp 2000 Jahren verlaufende Grenze eines Weltreiches erinnerte.

Danach war Vorsicht geboten und die Beherrschung des Bikes zwingende Voraussetzung für die Bewältigung der steilen Abfahrt von Gailsbach ins Brettachtal. Während die Teilnehmer/innen diese Passage sicher hinter sich brachten, dürfte der Puls des Tourenführers etwas höher gewesen sein als der seiner Mitfahrer.

Aber es war alles gut gegangen, der Tourenführer konnte aufatmen. Als Dank dafür war für den Aufstieg nach Ammertsweiler ein sich mit mäßigen Steigungen am Hang entlangschlängelnder Waldweg ausgesucht worden, welcher niemanden außer Puste brachte. Oben angekommen, rollte die Gruppe entspannt dem Tourenende in Ammertweiler entgegen. Die Hälfte der Teilnehmer radelte weiter zu einem gemeinsamen Ausklang beim Fest der Pferdefreunde in Neuhütten und konnte dort u. a. die geplante nächste E-Bike-Tour am 5. Juli besprechen.

Gez.: Ernst Rücker