Start der Wanderung war der Wanderparkplatz bei Steinenberg, einem Teilort von Rudersberg. Die Strecke führte uns zunächst im Wieslauftal durch Michelau, vorbei an der dortigen Ölmühle und entlang der Wieslauf nach Schlechtbach. In Schlechtbach weiterhin der Wieslauf folgend bis wir diese am Ende von Schlechtbach verließen und einem aufgrund der drückenden schwülen Witterung etwas kräftezährenden Anstieg hinauf zum Wald erklommen. Am schattigen Waldrand wurde dann die erste Vesperpause mit herrlichem Blick über Schlechtbach hinweg ins Wieslauftal eingelegt. Gestärkt ging es weiter im Wald bergan, an der Schulzenhauhütte vorbei bis oben Edelmannshof erreicht war. Gleich hinter Edelmannshof wurde die zweite Vesperpause eingelgt.
Hier war dann auch das erste Donnergrollen in der Ferne zu hören. In der Hoffnung dass das Gewitter einen anderen Weg nimmt als wir ging es weiter. Leider erfüllte sich die Hoffnung nicht und wir wurden vom Regen erreicht. Aber alle Wanderinnen und Wanderer war kleidertechnisch entsprechend ausgerüstet, so das der kurze Regenguss dem Wandervergnügen keinen Abbruch tat. Auf Waldwegen weiter bis wir wieder auf die Wieslauf stießen, dieser entlang folgend wurde das Viadukt bei der Laufenmühle erreicht. Hier verließen wir die Wieslauf und folgtem dem Waldweg bis zur Kesselgrotte, einem beeindruckendem Naturdenkmal.
Von dort ging es weiter über Langenberg zum Wasserfall Forellensprung des Burgsteigklingenbach. Weiter ging es auf herrlichem Waldpfad. Hier wurden wir wieder von einem kurzen aber heftigen Regenschauer erreicht, was uns aber nicht weiter störte. Nach ca. 19 km und 580 Höhenmetern erreichten wir wieder den Ausgangspunkt der Wanderung in Steinenberg. Die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren Waldpfaden, Wiesenwegen und Anstiegen machte diese Wanderung zu etwas besonderem. Die Schlußeinkehr fand dann in guter Stimmung im Alten Kessel in Gschwend statt.
Wanderführer: Jürgen Pachwald



